Sea Otter Europe 2026 – Robyns Eindrücke aus Girona
Für Robyn war es die erste Reise nach Girona und bestimmt nicht die letzte. Katalonien hat sich als sehr gastfreundliche Region gezeigt, mit offenen und herzlichen Menschen. Die Stadt lebt das Radfahren, und das spürt man an jeder Ecke. Die Sea Otter Europe selbst wächst sichtbar. Es waren viele Besucher da, die Stimmung war positiv und das Wetter strahlend. Die Sonne war sogar so stark, dass die Produkte an den Ständen richtig heiß wurden. Das Publikum war bunt gemischt: Fachhändler, Endkunden, viele Familien und echte Bike-Begeisterte. Neben spanischen Händlern waren auch auffallend viele aus Frankreich unterwegs. Auch viele Medienvertreter waren vor Ort, was zeigt, wie wichtig die Messe inzwischen im europäischen Kalender ist.
Robyn war in Girona, um sich den Markt anzusehen und Trends zu finden, die die Branche in den nächsten Jahren prägen werden. Klar ist: Die Sea Otter zeigt einen stark sportlich geprägten Ausschnitt des Marktes. Gerade deshalb lohnt der Blick, denn was hier entsteht, kommt oft mit etwas Abstand auch in der Breite an.
Was Robyn aufgefallen ist:
- 32 Zoll ist angekommen: Vor allem im Gravel-Rennsport sind 32-Zoll-Laufräder ein großes Thema, wegen der höheren Geschwindigkeit, der Beschleunigung und der guten Kontrolle. Für kleinere Rahmengrößen wird bereits über 30,5 Zoll gesprochen.
- Gravel, Rennrad und eMTB prägen Spanien: Der spanische Markt ist stark sportlich ausgerichtet, mit vielen E-Mountainbikes. Auffällig war, dass vor allem das Highend-Segment und das Einstiegssegment vertreten waren. Ein klassisches Mittelsegment war kaum zu sehen.
- Neue Antriebskonzepte: Stufenlose Getriebe für E-Bikes (E-CVT) sind auf dem Vormarsch. Viele Testräder waren als schnelle S-Pedelecs abgestimmt. Wie gut die Technik bei der Abregelung auf 25 km/h funktioniert, wird spannend zu beobachten sein.
- Ergonomie für alle: Kürzere Kurbeln, zum Beispiel für Frauen, und Übersetzungen für Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht unbedingt Rennniveau haben, sind gefragt. Hier sieht Robyn noch Lücken im Angebot.
Fazit: Girona lohnt sich, als Messe und als Ort. Robyn hat viele Impulse mitgenommen und eine klare Empfehlung: Wer hier Kontakte knüpfen will, sollte Spanisch sprechen oder jemanden dabeihaben, der es tut. Viele Besucher sprechen weder Englisch noch Deutsch.
Adiós Girona – bis zum nächsten Mal!